Das perfekte amerikanische Barbecue
n dem Barbecue haftete lange ein hinterwäldlerisches Image, bis es der aus Texas stammende US-Präsident Lyndon B. Johnson gesellschaftsfähig machte. In Texas und nicht nur dort gehört das BBQ zu den beliebtesten Familienmahlzeiten.
Das Barbecue in den USA ist nicht mit einem schlichten Grillen zu verwechseln. Vielmehr handelt es sich um eine Kombination aus Räuchern und Grillen, der häufig zu einem sehr rauchigen Geschmack führt. Die Zubereitung kann bis zu 24 Stunden erfordern. Wegen der starken Rauchentwicklung findet sie häufig im Freien statt. Verwendet wird ein Holzkohlegrill, besser ein BBQ pit (eine aus Ziegelsteinen gebaute Grube bzw. ein halbiertes Fass – the real thing ).
Zum Räuchern und Grillen über Holzkohle nahm man zunächst ganze Spanferkel, heute auch Hähnchen, Garnelen und die besonders beliebten Spareribs.
Das Besondere am BBQ in den USA ist jedoch weniger das Fleisch, entscheidend ist die Sauce. Vor dem Grillen wird das Fleisch lange in der Barbecuesauce mariniert und auch während der Zubereitung damit mehrfach bestrichen. Erfolgreiche Saucenrezepte werden wie Staatsgeheimnisse gehütet.
Es gibt Lokale, die auf Barbecue spezialisiert sind, hier gibt es häufig keine anderen Gerichte. Das Fleich wird „by the pound“ bestellt.