Das Fest soll an die damalige Zeit der Pilgerväter erinnern,die bei „Plymouth Rock“ (Massachusetts) gestrandet sein sollen. Aus Dankbarkeit für die Hilfe von den einheimischen Indianer, ohne die sie nicht den Winter überlebt hätten, feierten sie zusammen ein Erntedankfest im Herbst 1621.
Die Indianer brachten den Pilgervätern auch noch bei, wie man am besten Mais, Früchte, Gemüse et cetera anbaut. Diese Tradition wird seit dem weiterbetrieben. 1817 führte der Staat New York Thanksgiving als allgemeinen Feiertag ein, viele weitere Bundesstaaten folgten.
Dieses Erntedankfest unterscheidet sich jedoch stark vom Europäischen denn dort dankt man Gott für die Gaben. Zu dem ist es üblich dass man es in der Kirche feiert, und nicht – wie in Amerika – mit der ganzen Familie.
Die grösste Veranstaltung des Landes dürfte die Thanksgiving-Parade vom Macy’s Kaufhaus in New York City sein, ein Event, an dem sogar in dieser Stadt mittags die Geschäfte schliessen.
Auch der Präsident hat eine Amtsaufgabe: Jedes Jahr wird von ihm der prächtigste, wie immer das auch festgestellt werden will, Truthahn begnadigt und kommt auf Lebzeiten in den Kinderzoo. Dies hilft freilich den anderen nichts, dennoch ändert sich auch bei diesem Traditionsessen die Einstellung der Esser: Tofu-Varianten sind bereits auf dem Vormarsch.